Wachsen bedeutet Leben

LEBEN BEDEUTET WACHSEN

Im Fluss des Lebens ...

LEBENSKRÄFTE

... und bleiben

IM MOMENT SEIN

Begegne dir selbst, in jedem Moment, in deinem Gegenüber, sei es Mensch oder Tier!

Dieser Satz beschreibt kurz und prägnant, worum es in meiner Arbeit geht.

Ich arbeite mit den Methoden der ontologischen Kinesiologie, der systemischen Reflexion und dem Lebenskräftemodell.

In der Aufstellungsarbeit werden die Kräfte, die in deinem Inneren wirken im Außen sichtbar gemacht. Du kannst dir das wie einen ein Blick aus der Vogelperspektive vorstellen.

 

Vereinfach dargestellt sind die wichtigsten Lebenskräfte: der Verstand, das Gefühl, der Körper und das höhere Selbst, die im Idealfall miteinander verbunden sind und miteinander agieren.

 

Durch das räumliche Stellen der Lebenskräfte mit verschiedenen Gegenständen und das Beobachten der Verhaltensweise des Pferdes dazu, wird dein bzw. euer aktuelles Thema sichtbar, und für dich erlebbar.

Das hilft dir dabei, Klarheit zu bekommen. Diese Klarheit wiederum hilft, dass du  leichter Lösungen für dein Problem findest.

 

Oft werde ich gefragt, wie das möglich ist, dass die Pferde so auf uns reagieren. Pferde sind Herden- und Fluchttiere und für sie ist es überlebensnotwendig immer in Kontakt mit ihrer Umgebung zu sein und schnell auf Veränderungen zu reagieren. In der Aufstellungsarbeit begeben wir uns auf ihre ganz natürliche Kommunikationsebene, die für sie selbstverständlich ist. So können sie zu uns sprechen, in ihrer Sprache.

Ich höre mit den Händen zu, bis der Körper seine Geschichte erzählt hat.

Unser Körper erinnert sich an alles, was wir je erlebt haben und speichert diese Ereignisse ab, auch wenn wir uns selbst nicht mehr bewusst daran erinnern können.

Durch absichtsloses, sanftes Berühren und bewusstes Wahrnehmen bekommt der Körper jenen Raum und jene Zeit, die er braucht, um seine Geschichte erzählen zu können und loszulassen. Oft können dadurch schon längst vergessene und vergrabene Wesensanteile zum Vorschein kommen.

Nicht vom reinen Verstand geleitet, sondern durch das Einlassen als Ganzes auf die Begegnung mit meinen Klienten, kombiniere ich bei der intuitiven Körperarbeit Methoden wie z.B. Jin Shin Jyutsu, Cranio Fluid Dynamics.

Hinter all den Methoden, die ich verwende, steht immer die sogenannte systemisch-ontologische Haltung. In der systemisch-ontologischen Haltung werden alle Thematiken, die auf uns zukommen, wertfrei wahrgenommen. Dabei vermeide ich, das Gesehene frühzeitig zu interpretieren und mit Handlungen in das Geschehen einzugreifen.

 

In dieser Haltung geht es also darum, möglichst mit dem zu sein, was gerade ist und das momentane Geschehen in der Begegnung mit anderen Menschen, Tieren und der Natur sehen, sein und wirken zu lassen.

Gott ist nicht weit weg von uns. Eher erwartet er uns jeden Moment in unserer Handlung, in der Arbeit des Augenblicks.
Pierre Teilhard de Chardin

Kinesiologie wird mit „Lehre der Bewegung“ übersetzt. Es geht um „ins Bewegen kommen“ und die eigene persönliche Entwicklung. Die Ontologische Kinesiologie hat sich aus der klassischen Kinesiologie entwickelt und unterstützt dabei, die Ursprünge von Symptomen zu erkennen und den Sinn von Krankheiten, Schmerzen und Problemen zu verstehen.

 

Es geht um das Einlassen auf sich selbst, darum offen zu sein für das momentane Sein und aus diesem etwas entstehen zu lassen. Das passiert, wenn wir jedem Moment mit Achtsamkeit begegnen und vollkommen präsent sind. Im Moment der bewussten Wahrnehmung kann sich unser System neu ordnen. Dadurch findet oft eine Veränderung der aktuellen Lebenssituation statt. Veränderung, die aus uns selbst kommt, ohne manipulatives Eingreifen von außen.

 

Die Aufmerksamkeit gilt also nicht nur dem Symptom oder Problem als solches, sondern vor allem dem Wachstumsprozess, der damit verbunden ist. Dieser Entwicklungsprozess ist das eigentliche Ziel der Ontologischen Kinesiologie. Symptome lösen sich, sobald wir uns auf ihre Botschaft einlassen.

Sich annehmen, wie man ist; aber nicht, sich mit allem abfinden müssen.
Auch scheinbar „negative“ Zustände wie Ärger, Wut, Ohnmacht und Hilflosigkeit als Kräfte zu sehen und anzunehmen, die einen momentanen Prozess im Fluss halten. Das sehe ich als die Kernaussagen der Ontologischen Kinesiologie.

 

Als Praktikerin begleite ich Sie in Ihrer Bereitschaft sich körperliche und seelische Themen anzuschauen. Ich gebe Ihnen jenen Raum und jene Zeit, um die dienlichen Kräfte und den Wachstumsprozess dahinter erkennen zu können und begleite Sie nach dem Grundsatz:

Ich will nichts bewirken, ich will dich einfach sein lassen.

In der Arbeit mit Tieren oder mit Babys/Kleinkindern geht es meist um die Wechselwirkungen zueinander. Tiere, genauso wie Babys/Kleinkinder, die von der Gesellschaft noch nicht so geprägt sind und vollkommen im Moment leben, reagieren sehr fein und unvoreingenommen auf ihr Gegenüber. Im Rahmen einer Sitzung stellt sich der Tierbesitzer bzw. die Mutter/der Vater als Surrogat (=Vermittler) zur Verfügung. Durch das bewusste Wahrnehmen und Reflektieren der Beziehung zueinander und der eigenen Reaktionen auf Symptome oder bestimme Verhaltensweisen des anderen, können Prozesse in Bewegung gebracht werden – sowohl beim Tier oder Baby/Kleinkind als auch beim Surrogat selbst.

Wenn du hergekommen bist, um mir zu helfen, verschwendest du deine Zeit. Aber wenn du gekommen bist, weil deine Befreiung mit meiner verknüpft ist, dann lass uns zusammenarbeiten.

Ich finde, dieses Zitat eines anonymen Eingeborenen beschreibt sehr schön, worum es bei der systemische Reflexion geht.

Der Ablauf einer Sitzung stützt sich auf die im Körper auftretenden Kräfte, die Lebenskräfte. Nicht immer fließen diese Kräfte reibungslos. Wir haben „Probleme“, „wissen nicht mehr weiter“ oder stehen an.

 

Während einer Sitzung schauen wir uns gemeinsam an, auf welcher Ebene(Körperebene, Gefühlsebene, instinktive Ebene, Verstandesebene, inspirative Ebene) Ihr System etwas mitzuteilen hat. Die Kräfte, die dadurch in Bewegung kommen, sehe ich als eine Einladung um zu schauen, wohin uns das Leben führen will.

Denn das Leben selbst zeigt uns immer den besten Weg.

Dabei unterstützend wirken auch sogenannte Mudras (spezifische Hand- und Fingerstellungen). Die Tradition der Mudras ist einige tausend Jahre alt und in verschiedenen Kulturen zu finden. In der ontologischen Kinesiologie werden sie nicht als therapeutisches Werkzeug eingesetzt, sondern dienen dem Erkennen der im momentanen Prozess dienenden Kräfte. Ich vergleiche diese Situation immer wieder mit dem Öffnen einer Türe, hinter der sich die Geschichte zu den Symptomen verbirgt: Oft sehen wir nur durch getrübtes Glas und können die Dinge nicht klar erkennen. Die Mudras sind der Schlüssel zu dieser Türe und lassen uns die Dinge klarer erkennen.